Innovation ist zu wichtig, um sie den Herstellern zu überlassen!

Handel

Der deutsche Handel war jahrelang geprägt durch Flächen- und Standortwachstum sowie immer größere Sortimente. Die Folge sind eine geringere Spezialisierung oder Differenzierungen, die wohl oder übel häufig in harten Preiskämpfen enden und zu einer starken Konsoldierung im Markt geführt haben.

 

Heutzutage ist unbestritten, dass der Handel, wenn er erfolgreich sein will, mehr leisten muss als große Sortimente anzubieten. Aus diesem Grund rückt der Faktor Mensch als wesentlicher Differentiator im Handel immer mehr ins Zentrum, was insbesondere bei der Entwicklung und Gestaltung des Verkaufsprozesses berücksichtigt werden muss. Dies stellt Unternehmen insbesondere im Hinblick auf den hohen Kostendruck vor einige Herausforderungen.

 

Das zibd hat sich das Ziel gesetzt, den deutschen Handel durch praxisnahe Innovationsforschung, neue und geeignete Entwicklungsmethoden und Verfahren sowie der eigens entwickelten Business Engine bei ihren zentralen Herausforderungen zu unterstützen.

Herausforderung Preiskampf statt Differenzierung

Gerade im B2C Segment wird es für den Handel immer schwieriger, sich nachhaltig vom meist preisfokussierten Wettbewerb zu differenzieren. Zudem drücken die zunehmenden Billigimporte aus Fernost auf die Margen und erschweren den Verkauf höherpreisiger Markenprodukte. Die Konsolidierung unter den Handelsketten nimmt weiter zu.

Herausforderung Neue Konkurrenz: Direct Sales und Online-Shops

Der stationäre Handel läuft zunehmend Gefahr, die Kundenschnittstelle und damit seinen Umsatz immer mehr an die Produkthersteller selbst (z.B. durch Direct Sales, eigene Markenshops) oder an die immer verfügbaren und häufig billigeren Online-Shops zu verlieren. Trends wie die Produktindividualisierung, Web 2.0 und Social Media fördern diese Entwicklung.

 

Herausforderung reiner Produktverkauf statt Lösungsinnovation

Zudem konzentriert sich der Handel nach wie vor maßgeblich auf Produktverkauf, anstelle ganzheitliche, übergreifende Lösungen anzubieten und damit die Innovator- und Integratorrolle vor Ort zur Lösung des Kundenbedarfs einzunehmen. Der Handel überlässt Innovationen maßgeblich den Herstellern, obwohl er durch hybride Wertschöpfung (Produkt-Service Bündel) und Beratung sowie emotionale Erlebniswelten deutliche Mehrwerte ggü. Hersteller- oder Online-Shops bieten könnte.

Herausforderung Veränderung der Konsumgewohnheiten

Neue Trends, wie z.B. die Individualisierung der Nachfrage führen kontinuierlich zu einer Veränderung der Konsumgewohnheiten. Wechsel- und eigenwillige Verbraucher sind die Folge, deren Verhalten kaum prognostiziert werden kann und durch Social Media immer mächtiger wird.

Die Schlüsselfrage liegt also in einer nachhaltigen und zugleich effizienten Differenzierung, die sich nicht oder nur schwer durch den Wettbewerb kopieren lässt. Top-Innovatoren unserer Wirtschaft zeigen, dass es auch in bereits gesättigten Märkten funktionieren kann. Das zibd untersucht deshalb kontinuierlich und systematisch die High Performer der globalen Wirtschaft und die zugrundeliegenden Erfolgsfaktoren ihrer herausragenden Handelskonzepte sowie geeignete Methoden und Anbieter, um daraus abzuleiten, wie Sie durch innovative Formate Ihre Wettbewerbsposition nachhaltig verbessern können.

 

Erfahren Sie mehr in unseren Leistungen, welche Handelsformate Zukunft haben, wie der Handel innovativ wird und eine nachhaltige Differenzierung jenseits des Preises schaffen kann. Lesen Sie weiter über die Innovationsforschung für den Handel, über neue Entwicklungsmethoden und die eigens entwickelte Business Engine.

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