„Innovation ist der einzig verbleibende Differentiator für Produkthersteller“

Produkthersteller

Deutsche Produkt- und Markenhersteller waren jahrelang die Nummer 1 in Sachen Fortschritt und Qualität. Auch heute suchen sie mit regelmäßigen Neuerungen und Verbesserungen ihrer Angebote die Differenzierung im immer engeren Marktumfeld mit kürzer werdenden Lebenszyklen. Zumindest für kurze Zeit ermöglicht diese Strategie eine Rechtfertigung höherer Preise, aber nur solange, bis der globale Wettbewerb durch günstigere Nachahmer die Preisschlacht eröffnet.

Das zibd hat sich das Ziel gesetzt, deutsche Produkt- und Markenhersteller durch praxisnahe Innovationsforschung, neue und geeignete Entwicklungsmethoden und Verfahren sowie der eigens entwickelten Business Engine bei ihren zentralen Innovations-Herausforderungen zu unterstützen.

Billigkonkurrenz aus Fernost

Gerade im B2C Segment haben es Produkthersteller immer schwerer, sich im globalen Hyperwettbewerb zu differenzieren, da entwickelte Innovationen in kürzester Zeit durch Billigimporte kopiert oder nachgeahmt werden. Meistens sind Preiskämpfe und die Erosion der Gewinnmargen die Folge, die aber dringend für die immer aufwendigere Entwicklung neuer Produkte erforderlich sind.

Immer kürzere Lebenszyklen

Branchenübergreifend zeichnet sich seit Jahren zudem der Trend ab, dass die Produktlebenszyklen immer kürzer werden, was zwangsweise dazu führt, dass Hersteller ständig und immer schneller neue Angebote entwickeln müssen. Hohe Entwicklungs- und Marketingkosten sind somit unausweichlich, um im Markt Schritt halten zu können.

Gravierende Veränderung der Konsumgewohnheiten

Zudem haben neue Trends wie z.B. die Individualisierung der Nachfrage oder Social Media eine gravierende Veränderung der Konsumgewohnheiten zur Folge. Vollinformierte, preisvergleichende wechsel- und eigenwillige Verbraucher sind die Folge, deren Verhalten kaum prognostiziert werden kann und bei der Kaufentscheidung in 75% der Fälle auf die Meinung anderer Verbraucher setzt anstelle sich von Werbung und Marketing leiten zu lassen.

Neun von Zehn Innovationen floppen

Die Herausforderungen 1-3 haben zudem noch eine weitere dramatische Folge: zahlreiche Studien belegen, dass die geforderte Schnelligkeit, neue Produkte auf den Markt zu bringen, gleichzeitig kostenoptimiert zu entwickeln und zu produzieren sowie auf die sich ständig verändernden Kundenbedürfnisse zu reagieren, branchenübergreifend zu einer Floprate neuer Innovationen nach Markteinführung von über 90% führen. Das heißt, dass 9 von 10 Innovationen hinter den Erwartungen zurückbleiben. Das Entwicklungsbudget, was hier nicht zum erwarteten Erfolg führt, liegt allein in Deutschland im dreistelligen Milliardenbereich.

Innovationseffizienz ist überlebenswichtig

Die Schlüsselfrage liegt also in einer nachhaltigen und zugleich effizienten Differenzierung, die sich nicht oder nur schwer durch den Wettbewerb kopieren lässt. Hierbei ist es unumstritten, dass kontinuierliche Innovationen das einzige Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb ist und auch bleiben wird. Und gerade deshalb steht langfristig die Überlebensfähigkeit eines jeden Unternehmens auf dem Spiel, wenn derartige Flopraten weiter akzeptiert und die Innovationseffizienz nicht erhöht werden.

 

Unternehmen wie Apple, Nespresso & Co. zeigen, wie es auch in bereits gesättigten Märkten gelingt erfolgreich zu agieren. Das zibd untersucht deshalb kontinuierlich und systematisch die High Performer der globalen Wirtschaft und die zugrundeliegenden Erfolgsfaktoren ihrer herausragenden Innovationen sowie geeignete Methoden und Anbieter, um daraus abzuleiten, wie Sie Ihre Produktinnovationen und Ihre Wettbewerbsposition nachhaltig verbessern können.

Erfahren Sie mehr über unsere Leistungen für Produkthersteller von der Innovationsforschung über Entwicklungsmethoden im Innovationswegweiser zum Bereich Business Development.

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